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Newsletter Slow Food Hamburg
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Liebe Hamburger Slow Foodies, |
Genießt ihr den Herbst, mit seinen wunderschönen bunten Blättern, erdigen Geschmäckern nach Kürbis und Wurzelgemüse? Bei bestem Wetter waren wir Anfang Oktober bei den Skudden. Der prämierte Bock Enno, seine Brüder, Schwestern und Kinder waren wunderbar anzusehen, wie sie dem Herbstwind trotzten auf den großen Weideflächen des Skuddenhofs Moordiek bei Horst. Herbst ist auch die Zeit des Einmachens und so freuen wir uns, euch endlich mal wieder Rezepte mitgeben zu können. So langsam naht das Jahresende und wir freuen uns auf den Terra Madre Tag am 10. Dezember. Auch diesmal werden wir ihn mit unserer letzten Tafelrunde des Jahres bereits am Vorabend begehen – mehr dazu weiter unten. |
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| Euer Redaktionsteam Thomas Büscher, Jörg Kleine und Sophie Wolters (v. l.) |
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Anfang November haben wir zusammengesessen und das kommende Jahr reflektiert. Hier wollen wir unsere Ideen mit euch teilen und freuen uns über Feedback oder Anregungen:
Fixe Termine:
- Tafelrunde immer am 2. Dienstag im 2. Monat.
Themen in Planung: - Fermentieren mit dem CV Lübeck, Käse und Käsemachen, Die Vierländer Platte und andere Tomaten - schickt uns gerne eure Wünsche oder Ideen!
- 9. Mai: Wir wollen eine Schnibbeldisko veranstalten gemeinsam mit Foodsharing und dem Ernährungsrat beim Asphaltsprenger Festival.
- Juni Altonale Kulturfuttern: Auch hier als Gründungsmitglieder des Ernährungsrates und in Kooperation mit Foodsharing.
Ideen der Convivienleitung
- Wer hat Interesse an einem Wochenende auf dem Edelhof 1514? Das ehemalige Rittergut ist der wunderschöne Ort im Harz wo die prämierten Brände von Heike und Christoph Siegert entstehen - die uns einladen würden, gemeinsam die Streuobstwieden zu besuchen, einige der Raritäten zu verkosten und die ein oder andere Harzer Spezialität. Um Abzusehen wie umfangreich die Planung sein kann und soll bitten wir euch um eine kurze Mail.
- Wir überlegen wieder einen Markt zu veranstalten. Vielleicht nicht unbedingt "nur" einen Käsemarkt, sondern unsere eigene Version des Markts des guten Geschmacks? Falls ihr Lust habt bei der Planung und Organisation dabei zu sein, oder Input meldet euch gern
- Themen für Ausflüge: Kaffee, Fische, Pilze, Kräutersammeln
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| Rückblick: Bericht von den Skudden |
Die Skudde als kleinstes deutsches Schaf und Archepassagier unseres Conviviums klingt schon wunderbar Norddeutsch und hat uns auf einen tollen Ausflug aufs Land geführt, wo die Weiden bis zum Horizont gehen. Auf Einladung von Dr. Heide Völtz und Norbert Westphal organisierte Nils Lalleike aus dem Leitungsteam den Ausflug am 11.Oktober.
Direkt nach unserer Ankunft auf dem Hof gab es im neuen wunderschönen Mehrzweckstall ein Mittagessen der besonderen Art. Direkt neben Enno und den anderen Böcken der Herde erklärten uns Heide und Norbert erst einmal wie sie zu den Skudden gekommen sind, aber ließen uns dann auch direkt verkosten und tischten auf. Schulter, Rücken, Keule, Schinken und Würste, dabei war auch ein besonderes traditionelles Rezept mit einer Buttermilchmarinade aus Pommern.
Nach dem Mittag ging es raus aufs Feld, auf die nasse Jungbockweide und zu den Muttertieren, wo uns der Wind um die Ohren pfiff, der den gut eingepackten Skudden aber nichts anhaben konnte – die älteste namens Quitte ganze stolze 17 Jahre alt.
Mit der Schwarze Biene und dem Deutschen Sperber besuchten wir noch zwei weitere Archepassagiere, bevor wir im Skudden-Stall den köstliche Kuchen von Heides Mutter genossen – auch da hoffen wir noch auf das Rezept, um es hier zu verteilen.
Zum Abschluss durfte natürlich der Einkauf nicht fehlen, wo einige der Connaisseur*innen ein Skuddenherz, oder auch ein wärmendes Fell mitnehmen konnten.
Zum Dank gab es einen ganz besonderen Druck des Hamburger Archepassagier Skudde für Heide und Norbert von Nils. Danke dir für die Organisation!
N.B.: Für alle, die Fleisch von wirklich glücklichen Tieren in ihr Festmenü einplanen möchten: Vor den Feiertagen gibt es noch einen Schlachttag mit Abholung ab dem 16.12.2025. Schreibt bei Interesse gerne direkt an info@skudden-moordiek.de
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Rückblick: Food for Future Vortrag & Kochevent mit Chef Njathi Kabui |
Unter dem Titel „Food for Future“ veranstalteten die Agrar Koordination und der von Slow Food mitgegründete Ernährungsrat Hamburg, am 7. Oktober einen Koch-Event zum Thema zukunftsfähige Ernährung.
Chef Njathi Kabui, ein US-amerikanischer Koch, Aktivist und Bio-Bauer mit kenianischen Wurzeln, bereitete in der Alten Schmiede für alle Teilnehmer*innen ein schmackhaftes, veganes Menu zu.
Mit den Worten „Keep your saliva clean!“ (zu dt.: "Halte deine Spucke sauber") appellierte er an die Teilnehmer*innen, bei sich und ihren Familien auf eine saubere Ernährung zu achten. Er berichtete, wie kompromisslos er selbst seit vielen Jahren ausschließlich Bio-Nahrungsmittel zu sich nimmt, was das für seine Gesundheit bedeut und wie wichtig dabei auch das regelmäßige eigene Kochen ist.
In seinem Vortrag, den er parallel zur Zubereitung der Speisen hielt, adressierte er mit persönlichen Erlebnissen und Erfahrungen sowie Erzählungen aus seiner kenianischen Heimat und seiner Familie eindrucksvoll Themen wie Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit. Es gab einen kleinen Salat und danach einen Hauptgang, der vor allem aus Hirse, einem der ältesten Getreide, und Mung Bohnen, die in der indischen und asiatischen Küche viel Verwendung finden, bestand.
Während der Zubereitung erfuhren die Teilnehmer*innen, von den Schwierigkeiten, in Afrika Gemüse und Getreide anzubauen. Denn wie seine Mutter müssen dort viele Bauern erst hohe Kosten für die Bezahlung von Saatgut, Chemikalien, Mitarbeitern, Transport etc. tragen. Später nach der Ernte, durch niedrige Preise am Weltmarkt, sind diese Kosten, kaum zu decken. So entstehen Abhängigkeiten von Großkonzernen in deren Folge vorhandene Strukturen weiter zerstört werden.
Das Dessert, eine Art Reiskuchen, hatte er lediglich mit Früchten gesüßt. Chef Kabui berichtete, wie wichtig ihm immer war, seine Kinder vor dem Konsum von Zucker zu schützen. Wahnsinnig lebendig, und mit einer Sprache voller Bilder hatte er zuvor bereits auf den Zusammenhang zwischen dem Konsum industriell produzierter Lebensmittel mit ihren vielen Zusatzstoffen und Giften und der Entstehung von Krankheiten hingewiesen. Aber er erklärte auch, wie schwierig es für viele Menschen sei, sich der Lebensmittelindustrie und industriellen Landwirtschaft zu entziehen, weil Familien in einkommensschwachen Regionen das oft nicht leisten können: „ZIP code is where you live… but the ZIP code is also what lives in you!“.
Ein sehr inspirierender Abend ganz im Sinne von "gut, sauber, fair für alle". |
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Rückblick: Unsere letzte Tafelrunde zum Thema Olivenöle mit Slow Foodie und OIivenöl-Expertin Annekathrin |
Bei unserer letzten Tafelrunde hat Annekathrin Wolpers, die sich seit vielen Jahren mit Olivenölen beschäftigt und auch für ein Testpanel tätig ist, mit uns Olivenöl verkostet.
Von ihr erfuhren wir, wie ein professionelles Testing aufgebaut ist und warum auf 20-22 Grad temperierte Räume, Ruhe und eine kontrollierte Beleuchtung dabei ebenso wichtig sind, wie eine geruchsfreie Umgebung. Für die Verkostung selbst werden 12,8 – 14,6 g Öl auf ca. 28 Grad erwärmt und in undurchsichtigen blauen Gläsern bereitgestellt. Abgeschirmt von einem kleinen Glasdeckel nimmt die Luft über dem Öl dessen Aromen auf.
Im Test erfolgt die Bewertung dann nach vier Parametern: Fruchtigkeit, Bitterkeit, Schärfe und Harmonie. Außerdem gilt es, Fehlnoten wie ranzig, stichig, metallisch, modrig etc. zu erkennen und zu dokumentieren.
Mit den drei Olivenölen, die Annekathrin uns mitgebracht hatte, haben wir nach dem Paternoster-Prinzip die Fruchtigkeit getestet: Alle Teilnehmer*innen hielten ihre Test-Becherchen zunächst vor den Bauchnabel und führten sie von dort langsam zur Nase. Je früher ein Öl zu riechen war, desto fruchtiger war es. Vor allem das ligurische Öl aus der Taggiasca-Olive, beeindruckte mit seiner sehr intensiven Grasnote.
Besonderes Highlight war das Slow-Food-Presidi-Öl von Tenuta Cavasecca, das aus der Zaituna-Olive gepresst wird. Die auch als "Siracusa" bekannte Sorte wird ausschließlich in der Nähe von Syrakus angebaut und gilt als eine der ältesten Sorten Siziliens, aber viele der oft 1.000-jährigen Bäume sind durch Rodungen und einen Waldbrand im Jahr 1998 verloren gegangen sind. Das Öl beeindruckte mit Aromen von Gras und Artischocke sowie einer harmonischen Schärfe und Bitterkeit.
Die ungewohnte Schärfe der puren Öle – Indiz für gesundheitsfördernd hohen Polyphenolgehalt – ärgerte einige Teilnehmer*innen im hinteren Mundraum. Wenn kleine Schluck Öl zu groß war, wehrte die sich der Gaumen und ordnete Husten an, was zu gemeinen kleinen Unterbrechungen der spannenden und lehrreichen Verkostung führte.
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Ausblick: Weinprobe Slow Wein und 3-Gänge Zitrus Menü aus solidarischer Landwirtschaft zum Terra Madre Tag
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Dezember ist unser liebster Monat – nicht nur wegen der freien Tage und gutem Essen –, sondern auch wegen des internationalen Slow Food Feiertags Terra Madre am 10. Dezember.
Auf der ganzen Welt kommen Slow Foodies zusammen und feiern Gut, Sauber und Fair für Alle.
Und da machen wir natürlich mit! Am Vorabend, dem 9. Dezember, feiern wir in guter Tradition im weihnachtlich geschmückten Atelier des Edelhof auf dem Fleischgroßmarkt mit gleich dreifach Input
- Die Hamburger Slow Weingruppe wird uns durch eine Verkostung der Terra Madre Weinprobe leiten, die es am nächsten Tag online gibt,
- Heike und Sophie kochen ein 3-gängiges Menü mit Zitrusfrüchten aus Direktvermarktung und solidarischer Landwirtschaft - natürlich vegetarisch oder mit Skudde
- Die Ergebnisse der drei Rezeptentwicklungen in diesem Newsletter könnt ihr ebenfalls am 9.12. verkosten!
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Rezepte von Slow Foodies für Slow Foodies |
Rote Bete süßsauer-würzig |
Für ca. 4 Gläser à 400 ml oder entsprechend mehr kleinere Gläser, z. B. für Single-Haushalte
1 kg Rote Bete 250 g Zwiebeln 40 g frischer Ingwer 200 ml Essig (z. B. Rot- oder Weißweinessig) 3 TL Salz 40 g Zucker 2 EL gelbe Senfsaat 4 Lorbeerblätter ½ TL Pimentkörner 2 TL Koriandersamen 4 Nelken 1 EL schwarze Pfefferkörner |
1. Rote Bete waschen, ungeschält in einen Topf geben und mit Wasser bedecken. Je nach Größe ca. 20 bis 30 Minuten kochen. Rote Bete abgießen, schälen, eventuell halbieren und in mundgerechte Scheiben schneiden. Dabei am besten Gummihandschuhe tragen. 2. Zwiebeln schälen, halbieren und in dünne Halbringe schneiden. Zwiebeln und Rote Bete auf die Gläser verteilen. 3. Ingwer schälen, waschen und reiben oder in dünne Scheiben schneiden. Zusammen mit Essig, 500 ml Wasser, Salz, Zucker, Senfsamen und Lorbeerblättern in einen Topf geben. Piment andrücken, Koriander, Nelken und Pfeffer grob mörsern. Alles in ein Tee-Ei oder einen Teebeutel füllen und verschließen. Zum Sud geben und aufkochen. Nach ca. 2 bis 3 Minuten das Tee-Ei oder den Teebeutel entfernen und den Sud in die Gläser füllen. Dabei die Lorbeerblätter, Ingwer und Senfkörner möglichst gleichmäßig verteilen. 4. Gläser sofort verschließen und abkühlen lassen.
Pro 100 g ca.: 40 kcal, 1 g E, 0 g F, 7 g KH, 2 g Ballaststoffe Zubereitungszeit: 45 Minuten
Tipp: Oft steht in den Rezepten, dass die Gläser vor dem Benutzen sterilisiert werden sollen. Das gelingt im Privathaushalt nicht zuverlässig. Wer aber die Gläser und Deckel in der Geschirrspülmaschine reinigt oder alles mit kochendem Wasser übergießt und einige Minuten stehen lässt, erhält zuverlässig saubere Gefäße, in denen die Köstlichkeiten kühl einige Wochen bis Monate haltbar bleiben. Gewinde und Innenseiten von Glas und Deckel nach der Hitzebehandlung nicht mehr anfassen. Nach dem Abkühlen der fertig befüllten Gläser unbedingt darauf achten, dass die Deckel „ploppen“, dass also alles luftdicht verschlossen bleibt. Lässt sich bei einem oder zwei Gläsern der Deckel noch mit dem Finger eindrücken, diese nach dem Abkühlen in den Kühlschrank stellen und als Erstes verbrauchen. Rezeptentwicklung: Astrid Büscher (SF Hamburg) |
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Alkoholfreie Getränkealternativen werden immer beliebter. Unsere Basis aus Quitten und Essig eignet sich nicht nur als Durstlöscher, sondern auch als Essensbegleiter. |
Für ca. 450 ml
250 g Quitten 375 ml heller Essig (z. B. 5 %iger Weinessig) 90 g Honig ½ TL Salz
1. Quitten mit einem Tuch oder einer Bürste von dem Pelz befreien, waschen, vierteln und in ein ausreichend großes Fermentierglas oder Einmachglas füllen. 2. Essig, Honig und Salz aufkochen und die Quitten damit übergießen. 3. Die Quitten müssen komplett bedeckt sein. Sollte das nicht der Fall sein, unbedingt ein anderes passendes Glas verwenden. 4. Das verschlossene Glas hell und nicht zu kalt (nicht im Kühlschrank) stellen. 5. Alle 3 bis 4 Tage die Quitten im Glas hin- und herschwenken. 6. Nach 4 Wochen sollte der Essig viel Quittenaroma aufgenommen haben. Sollte das noch nicht der Fall sein, die Einwirkzeit verlängern. Sind die Quitten noch nicht nach unten gesunken, können sie auch beschwert werden. 7. Den fertigen Essig durch ein Teesieb in eine verschließbare Flasche umfüllen.
Pro 100 ml ca.: 77 kcal, 0 g E, 0 g F, 15 g KH, 0 g Ballaststoffe Zubereitungszeit: 10 Minuten + Ziehzeit 4 Wochen
Tipp: Natürlich kann das Rezept beliebig vervielfacht und abgewandelt werden, indem z. B. eine Zimtstange oder etwas Vanille mit in den Ansatz gegeben wird. Je nach gewünschter Intensität mit Mineralwasser auffüllen (versucht es mit 4 EL auf 100 ml) und z. B. mit frischer Minze zusätzlich aromatisieren. Auch Kräutertees oder grüner Tee eignen sich zum Mischen. Die Mischgetränke sind auch schöne Essensbegleiter – und das nicht nur zum „trockenen Januar“.
Rezeptentwicklung: Astrid Büscher (SF Hamburg)
Und was machen wir nun mit den Quitten, die unserer Basis den tollen Geschmack gegeben haben? In "normalen" Rezepten heißt es dann, dass die Quitten entsorgt werden sollen. Nicht bei uns! Im nächsten Rezept erfahrt Ihr, wie daraus ein leckeres Chutney entsteht. |
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Food Waste? Nein danke! Quitten-Chutney |
Getreu der aktuell laufenden nationalen Aktion gegen Lebensmittelverschwendung haben wir ein Rezept zur Weiterverarbeitung der angesetzten Quitten entwickelt.
Die Quitten sind ja schon recht weit vorbereitet und verfügen über eine schöne Essignote. Nun wird nur noch das Kerngehäuse herausgetrennt (das funktioniert übrigens ganz hervorragend mit einem Kugelausstecher), dann kann es weitergehen. |
Für ca. 2 kleine Gläser 200 g (Essig)-Quitten (netto ohne Kerngehäuse) 1 mittelgroße Zwiebel 1 Knoblauchzehe 30 g Trockenpflaumen 200 ml Gemüsebrühe 1 EL Honig ½ TL Salz 1 Msp gemahlene Nelke ½ TL Senfkörner ¼ TL gemahlener Kardamom
1. Quitten grob würfeln, Zwiebel und Knoblauchzehe fein würfeln, die Trockenpflaumen der Länge nach halbieren und in Streifen scheiden. Quittenwürfel, Zwiebel- und Knoblauchwürfel und Pflaumenstreifen in einen Topf geben. 2. Mit der Gemüsebrühe angießen und alle restlichen Zutaten hinzufügen. 3. Zugedeckt 30 Minuten köcheln lassen, dabei ab und zu umrühren. 4. Weitere 10 Minuten offen unter häufigem Rühren weiter garen lassen und auf die gewünschte Konsistenz einkochen lassen. 5. Sofort in heiß ausgespülte Gläser füllen und verschließen (siehe Tipp im Rezept für Rote Bete).
Pro 100 g ca.: 63 kcal, 1 g E, 0 g F, 11 g KH, 4 g Ballaststoffe Zubereitungszeit: ca. 50 Minuten
Tipp: Das Chutney hält sich im Kühlschrank mehrere Wochen.
Rezeptentwicklung: Thomas Büscher (SF Hamburg) |
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Wein-Wissen - unsere neue Kolumne |
Was haben Franken, Elsass und Südafrika gemeinsam? Die Bouquete Traube |
Das Weingut Schloss Sommerhausen kultiviert seit 2012 die historische Rebsorte. |
Es handelt sich um eine Kreuzung der Sorten Silvaner und Trollinger. Die Sorte wurde ca.1864 von Sebastian Englerth (Gründer der ersten Weinbauschule in Franken) aus Randersacker gezüchtet. Nachdem sie zunächst sehr große Wertschätzung erfuhr, ist sie im Laufe der Jahrzehnte komplett aus den deutschen Weinbergen verschwunden und verblieb nur noch in Züchtungssortimenten und Museumsweinbergen. Das lag vermutlich an der hohen Empfindlichkeit gegenüber dem Falschen Mehltau (Peronosporaceae). Die Inhaber von Schloss Sommerhausen haben sie im Jahr 2012 nach Franken zurückgeholt und in der Sommerhäuser Lage "Sonnenberg" angepflanzt. Außerhalb Frankens gibt es einige wenige Hektar im Elsass, eine wirklich nennenswerte Anpflanzung findet man hingegen mit rund 88 Hektar in Südafrika. Die Rebsorte ist auch bekannt unter den Namen: Bocksbeutel, Boxer, Bouquet blanc, Buket, Würzburger |
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| Bericht von der Convivien Leitungstagung in Berlin |
Wir haben eine neue Youth Leitung - und die Hamburgerin Emma Nielsen ist auch dabei! Herzlichen Glückwunsch zur Wahl Emma! Großartig, dass ihr euch im neuen Leitungsteam den Themen der "Jugend" und der politischen Arbeit weiter widmen werdet. Wir freuen uns schon auf die Wir-haben-es-satt Demo in Berlin, wo ihr sicherlich wieder die Schnibbeldisko organisiert.
Der Einkaufsführer kommt endlich und Hamburg ist dank des Engagements von Sebastian Wenzel (ehemals Vorstand Slow Food Deutschland) eine der Pilotstädte. Der gestarteten Arbeitsgruppe rund um Sebastian, Heike und auch Peter Meyer wünschen wir viel Erfolg und Spaß und sind gespannt auf eure Vorschläge für gute Einträge
Unter dem Motto "Essen ist politisch" handelt Slow Food seit unserem bestehen. Genau darum ist es so wichtig, in herausfordernden Zeiten wie diesen Haltung zu zeigen und sich für "gut, sauber, fair für alle" einzusetzen. Sophie und Bernd Wortmann vom Convivium der Niersschnecken aus Mönchengladbach haben daher einen kurzen Input gegeben und die Handreichung für Vereine und Zivilgesellschaft der Böll Stiftung vorgestellt - hier könnt ihr weiterlesen unter dem Motto: Nicht neutral!
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Veranstaltungen von Freunden |
Fr. 28. – So. 30. November Ökologischer Weihnachtsmarkt am Museum für Arbeit Wiesendamm 3, 22305 Hamburg Auf Deutschland einzigem ökologischen Weihnachtsmarkt verbindet das Museum für Arbeit auch in diesem Jahr Umweltschutz und Nachhaltigkeit. In weihnachtlichem Ambiente laden Kunsthandwerkerstände und Bio-Stände ein zum Stöbern und Schlemmen. Informationen unter: http://www.oeko-weihnachtsmarkt.de
So. 14. Dezember, 17:00 Uhr Weihnachtssingen Gut Karlshöhe, Karlshöhe 60D, 22175 Hamburg Gemeinsames Singen von klassischen und modernen Weihnachtshits bei Glühwein und Apfelpunsch mit den fünf Cowgirls des Hamburger Gesangsensemble „The Octavers“. Die Veranstaltung auf Gut Karlshöhe wird organisiert von der Hobenköök und Bridge Gigs. Informationen unter: https://shop.hobenkoeoek.de/veranstaltungen/
Do. 18. Dezember 2025, ab 18:00 Uhr Grünkohl satt in der Erholung Mühlenstraße 56, 25436 Uetersen, Schleswig-Holstein Traditionellen Holsteiner Grünkohl mit Backe, Kasseler, Kochwurst, Salzkartoffeln & den beliebten „Süßen“, die dabei nicht fehlen dürfen. Informationen & Reservierung: https://zur-erholung-uetersen.de
Di. 31. Dezember 2025, ab 19:30 Uhr Silvester-Küchenparty in der Hobenköök Hobenköök Restaurant Oberhafen Hamburg, Stockmeyerstr. 43, 20457 Hamburg Für alle, die noch nicht wissen, was sie Silvester machen sollen, bietet die Hobenköök an 12 Küchenstationen Signature-Dishs mit regionalen Gaumenschmaus und ausgewählter Getränkebegleitung sowie eine „mega Afterparty“ mit „großen Knall“ für den Rutsch ins neue Jahr. Informationen & Anmeldung unter: https://shop.hobenkoeoek.de
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IMPRESSUM
Slow Food Hamburg Sophie Wolters z. Hd. Edelhof 1514 Lagerstraße 11-Halle H 20357 Hamburg E-Mail: Hamburg@slowfood.de
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